Horst Schreiber

Horst Schreiber

Mag. phil.; Dr. phil.; habilitiert am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck; Lektor für Methodik und Didaktik für Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung (GSP) an der Universität Innsbruck, AHS-Lehrer für GSP und Französisch am Abendgymnasium Innsbruck; wissenschaftlicher Leiter zur Erforschung der Namen der ermordeten WiderstandskämpferInnen für ihre Anbringung am Befreiungsdenkmal Innsbruck; Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst;  Ehrenzeichen für Kunst und Kultur der Stadt Innsbruck

Michael-Gaismair-Gesellschaft

Vorstandsmitglied der Michael-Gaismair-Gesellschaft; Mitherausgeber der Gaismair-Jahrbücher und der sozialwissenschaftlichen Reihe transblick der Gaismair-Gesellschaft; Herausgeber der Studien zu Geschichte und Politik der Gaismair-Gesellschaft.

erinnern.at

Leiter des Netzwerkes Tirol von _erinnern.at_, eines Projekts des Bundesministeriums für Bildung: „Nationalsozialismus und Holocaust: Gedächtnis und Gegenwart”. Herausgeber der Reihe Nationalsozialismus in den österreichischen Bundesländern von _erinnern.at_ (Bestellfolder); wissenschaftlicher Beirat für die Neugestaltung der Österreichischen Gedenkstätte im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau.

E-Mail: Horst.Schreiber@uibk.ac.at
Blumentopf: Horst

Zur Gesamtschuldebatte
Tirols Zukunft liegt in den Bergen

Gedächtnislandschaft Tirol

Zeichen der Erinnerung an Widerstand, Verfolgung und Befreiung 1938–1945

Leseprobe

Das vorliegende Standardwerk dokumentiert mehr als 200 Erinnerungszeichen zu Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus und zur Befreiung von der NS-Diktatur in 53 Tiroler Gemeinden. Es rekonstruiert die Geschichte der Menschen, die auf diesen Gedenkzeichen genannt werden, und analysiert die Entwicklung der Erinnerungskultur in der Zweiten Republik am Beispiel Tirols. Die Leserinnen und Leser erfahren, welche Opfergruppen das Gedenken bestimmen und welche immer noch vergessen bleiben. Der Autor geht den Fragen nach, wer die dominanten Persönlichkeiten in der Tiroler Gedächtnislandschaft sind, in welchem Ausmaß Frauen repräsentiert werden und welche Formensprache die Erinnerungskultur prägt.

Gaismair-Jahrbuch 2020

Blick ins Buch

2020 ist für das Jahrbuch der Michael-Gaismair-Gesellschaft ein in doppelter Hinsicht besonderes Jahr: Es erscheint heuer die 20. Ausgabe und Christoph W. Bauer kann einen Rückblick auf den von ihm seit zehn Jahren betreuten Literaturteil werfen. Gleich zwei Gründe zum Feiern, weshalb der Jubiläumsband mit einigen Besonderheiten aufwartet, darunter ein zweisprachiger Beitrag auf Dari und Deutsch über eine Flucht aus Afghanistan nach Österreich. Die Schwerpunkte des Bandes sind die Politik der schwarz-blauen Regierung und die Entwicklung der ÖVP unter Sebastian Kurz, der Umgang mit bettelnden Menschen in Vergangenheit und Gegenwart sowie Abschiebung, Flucht und Solidarität. Weitere Beiträge stellen die Vielfalt der politischen Bildungsräume in Tirol vor und die Lebenswege von Holocaust-Überlebenden und Besatzungskindern. Andrei Siclodi hat einen eigenen Schwerpunkt zur visuellen Kunst zusammengestellt. Gespannt sein darf man auf den Literaturteil zum 20. Geburtstag des Gaismair-Jahrbuches.

Gaismair-Jahrbuch 2019

Gaismair-Jahrbuch 2019

Leseprobe

Die soziale Frage in Geschichte und Gegenwart dominiert das diesjährige Gaismair-Jahrbuch. Es geht um die Versorgung Armer und um „Asoziale“ im KZ, die Abwertung von „Sandlern“ und die Demütigung von Heimopfern, den Kampf gegen die Ausbeutung von Erntearbeiter_innen und die Moralisierung des Alltags bedürftiger Menschen.
Drei Beiträge beleuchten die regionale Besonderheit in Tirols Parteienlandschaft, den Umgang mit sexualisierter Gewalt in der Skihauptschule Neustift und die Auseinandersetzung Innsbrucks Burschenschaften mit dem Nationalsozialismus. Ein Schwerpunkt widmet sich heterosexuellen Verhältnissen: Lust, Angst und Askese; Sex, Macht und Leistung sowie der Dekonstruktion von Pornographie. Ein anderer setzt sich mit Verbotsmaßnahmen im innerstädtischen Bereich und dem Recht auf die Nutzung des öffentlichen Raums auseinander. Ein Beitrag beschäftigt sich mit den Nachwirkungen des Wurfs eines Zuckerstreuers auf Jörg Haider. Den Abschluss bildet ein Literaturteil, zusammengestellt von Christoph W. Bauer.

"Jetzt reden WIR!" Ehemalige Heimkinder erzählen

„Jetzt reden WIR!“ Ehemalige Heimkinder erzählen

Thematische und biografische Videos. Interviews von Horst Schreiber, Kameramann Christian Kuen. 14 Frauen und Männer erzählen über ihre Kindheit und Jugend, die sie zwischen Anfang der 1950er und Ende der 1980er Jahre auf Pflegeplätzen, in Kinderheimen und Erziehungsanstalten verbrachten. Sie berichten über die Auswirkungen dieser Form der Fremdbetreuung auf ihren weiteren Werdegang und ihr Ringen um ein Leben in Würde und Respekt.

Zusammenschnitte aus den Interviews von Christian Kuen

Sendung von Radio Freirad, 9.1.2015 über „Jetzt reden Wir!“

Homepage zur Heimerziehung
Erstellt von Horst Schreiber

Restitution von Würde

Restitution von Würde

Leseproben: Restitution von Würde

Ausschnitte aus dem Theaterstück

2010 regte Horst Schreiber beim Land Tirol die Gründung einer Steuerungsgruppe zur Anerkennung des erlittenen Leides von Kindern und Jugendlichen in der Heimerziehung an. Im selben Jahr erschien sein Buch „Im Namen der Ordnung“, das die wissenschaftliche Forschung zum Thema österreichweit anstieß. 2014 thematisierte Horst Schreiber im Buch „Dem Schweigen verpflichtet“ Gewalterfahrungen im SOS-Kinderdorf. Mit Christian Kuen erstellte er auf der Basis von Video-Interviews die Internetseite „Jetzt reden wir! Ehemalige Heimkinder erzählen“ und eine Filmdokumentation. Irmgard Bibermann setzte die Interviews in einem einzigartigen Theaterstück um. Die Studie „Restitution von Würde“ versteht sich als Teil der Anstrengungen um eine angemessene „Wiedergutmachung“ der systematischen Menschenrechtsverletzungen an Kindern und Jugendlichen in Heimen des Staates, der Länder und katholischer Orden nach 1945.

Den für die Freiheit Österreichs Gestorbenen

Den für die Freiheit Österreichs Gestorbenen

Weiterlesen

Homepage von Horst Schreiber, _erinnern.at_ , zum Wallnöfer-Platz in Innsbruck

Sendereihe von Ö1: 100 Häuser – Der Eduard-Wallnöfer-Platz

Der mühsame Umgang mit der Befreiung, TT, 22.10.2016

Von Bauer & Schwarz zum Kaufhaus Tyrol
Nationalsozialismus und Faschismus in Tirol und Südtirol. Opfer. Täter. Gegner

Interview mit Dorli Neale (Pasch), geflüchtet aus Innsbruck 1938 mit einem
Kindertransport

Zwangsarbeit  in der Messerschmitthalle im Schwazer Bergwerk

Von Innsbruck nach Israel

Von Innsbruck nach Israel

Leseprobe: Von Innsbruck nach Israel
Interview Radio Freirad mit Abraham Gafni, 5.5.2014

Videoporträt Abraham Gafni

„Schaut gut auf Innsbruck, wer weiß, ob ihr das noch einmal sehen werdet.“ Mit diesen Worten fordert Amalie Turteltaub ihre Enkelkinder vor der erzwungenen Abreise nach Wien auf, einen letzten Blick auf die Heimatstadt zu werfen. Erich und Poldi retten sich nach Palästina, die Großeltern, die kleine Schwester Gitta, der Stiefvater Salo und zahlreiche weitere Verwandte kommen in den Todeslagern des Nationalsozialismus ums Leben. Abraham Gafni, vormals Erich Weinreb, zieht Bilanz über sein bewegtes Leben: Er erzählt vom Aufwachsen im Innsbruck der 1930er Jahre, von der Flucht in die Freiheit, seinem Einsatz für den Aufbau des Staates Israel, vom Weiterleben im Schatten des Holocaust und von seinem heutigen Verhältnis zu Innsbruck und Tirol.

Im Namen der Ordnung

Im Namen der Ordnung

Zu den Leseproben Im Namen der Ordnung

Buchpräsentation „Im Namen der Ordnung“ am 14.12.2010 in Innsbruck

ORF Radiomitschnitt eines Vortrags von Horst Schreiber bei der Malin-Gesellschaft, Beitrag von Ingrid Bertel

Heimerziehung und Kinderpsychiatrie

Kinderpsychiatrie, Maria Nowak-Vogl und Heimerziehung

 Heimerziehung Stimmen: Performance der Theatergruppe des Abendgymnasiums Innsbruk unter der Leitung von Irmgard Bibermann anlässlich des Demokratie-Kongresses in Innsbruck im Mai 2011.


Schlagen, demütigen, missbrauchen: Heimerziehung in Tirol

Studie zu den Sozialehrenzeichenträgern der Stadt Innsbruck P. Magnus Kerner und Hermann Pepeunig